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Weltflüchtlingstag

Für einen besseren Schutz von Flüchtlingsfrauen und Kindern setzt sich die Ravensburger Landtagskandidatin Heike Engelhardt,SPD, ein. Zum Weltflüchtlingstag am Sonntag, 21. Juni, zeigt sie sich als Kreisvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) solidarisch mit geflüchteten Frauen und Mädchen. Dies geht aus einer Pressemitteilung hervor.

Über 50 Millionen Menschen sind nach Schätzungen der Vereinten Nationen derzeit auf der Flucht. Mehr als die Hälfte von ihnen sind Frauen und Mädchen. 33 Prozent der Asylanträge in Deutschland werden von Frauen und Mädchen gestellt. In der medialen Flüchtlingsdebatte sind Mädchen und Frauen jedoch kaum präsent.

Ein Fachgespräch zur besonderen Situation von geflüchteten Frauen und Mädchen hat unlängst klar gezeigt: Auf geschlechtsspezifische Bedürfnisse von Frauen und Mädchen wird kaum Rücksicht genommen. Dringender Handlungsbedarf besteht bei der Unterbringung von geflüchteten Frauen und Mädchen, insbesondere in Sammelunterkünften. Oft sind sie traumatisiert durch Formen sexualisierter Gewalt. Heike Engelhardt betont: „Gerade für diese Frauen brauchen wir Schutz- und Rückzugsräume.“ Lange Wege und von Frauen und Männern gemeinsam benutze Waschräume fördern Gewalt und sexuelle Übergriffe, gibt die Landtagskandidatin zu bedenken: „Hier sind dringend Maßnahmen zum Schutz der Frauen und Mädchen erforderlich.“

Heike Engelhardt sagt: „Wir brauchen eine geschlechtsspezifische Unterbringung von Schutzsuchenden in Deutschland!“ Die Gesundheitsversorgung für Asylbewerberinnen und Asylbewerber bezeichnet sie als unzureichend. Das Asylbewerberleistungsgesetz sehe eine medizinische Versorgung nur im akuten Notfall vor. Diese müsse zudem von der zuständigen Behörde, in der Regel dem Sozialamt, genehmigt werden. Die guten Erfahrungen, die Bremen und Hamburg mit der Gesundheitskarte für diese Personen gemacht haben, müssten auch für andere Bundesländer Vorbild sein – zumal diese auch noch kostengünstiger sei. Besonderen Schutzbedarf sieht die Sozialdemokratin bei Schwangerschaften und für Alleinerziehende. Es gelte, entsprechende EU-Richtlinien effektiv umsetzen.

Klar ist für Heike Engelhardt: „Die Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.“ Diesbezüglich sieht sie Bund, Länder und Kommunen gleichermaßen gefragt. Die Erweiterung der Unterkunft für Asylberwerberinnen und Asylbewerber in der Florianstraße in Weissenau, wo vor allem Familien einen Platz finden sollen, könne bestenfalls ein erster Schritt sein. Die ASF-Vorsitzende sagt: „Wir SPD-Frauen zeigen uns solidarisch mit den geflüchteten Frauen und Mädchen. Am Weltflüchtlingstag bedanken wir uns ganz besonders bei den Initiativen vor Ort, die sich für Flüchtlinge und gemeinsam mit ihnen engagieren. Zusammen setzen wir uns weiterhin für einen besseren Schutz von geflüchteten Frauen und Mädchen ein.“

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