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Gute Arbeit

Wer gute Arbeit leistet, muss auch einen gerechten Lohn bekommen. Einen anständigen Lohn, von dem er oder sie in der Lage ist, sich selbst und auch eine Familie zu ernähren. Mit dem Mindestlohn sind wir auf einem guten Weg. Nun gilt es, der drohenden Altersarmut, vor allem von Frauen, entgegenzuwirken und sie angemessen abzusichern. Gute Ausbildung und gute Ausbildungsplätze und vor allen Dingen auch Weiterqualifizierung in den Betrieben nach der Erstausbildung ist notwendig. Die alte Forderung “gleicher Lohn für gleiche Arbeit” für Leiharbeitnehmer und Stammbelegschaft sowie für Frauen und Männer gilt nach wie vor. Wir schaffen eine neue Ordnung auf dem Arbeitsmarkt. Der Wert der Arbeit wird wieder hergestellt. Damit es sich lohnt, zu arbeiten und sich anzustrengen. Dafür fordern wir existenzsichernde Arbeit und sozial abgesicherte Arbeitsverhältnisse – und wir stoppen die Ausbreitung prekärer Beschäftigungsverhältnisse.”

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Bildungsgerechtigkeit

Mit der Gemeinschaftsschule sind wir auf dem richtigen Weg! Ich weiß, wovon ich spreche, wenn ich das Wort „Bildungsgerechtigkeit“ benutze. Natürlich bin ich selbst mal zur Schule gegangen. Aber ich habe auch als Lehrerin die starren Grenzen des dreigliedrigen Schulsystems erlebt. Ich habe von Gesamtschulen geträumt, davon Kinder ihren Begabungen entsprechend zu fördern. Und dies vor allem unabhängig vom Geldbeutel und vom Bildungsgrad deren Eltern. Ich habe als Elternvertreterin im Kindergarten, in der Grundschule und im Gymnasium viele Defizite erkannt. Ich habe aber auch das Engagement zahlreicher Erzieherinnen, Lehrerinnen und Lehrer kennengelernt. Und ich habe gesehen, wie wichtig es ist, wenn Eltern gemeinsam mit den Bildungseinrichtungen ein Bündnis bilden. Wenn sie eine Bildungs- und Erziehungspartnerschaft eingehen. Zum Wohl aller Kinder.

 

Beruf und Familie im Einklang

Aus früherer eigener Erfahrung als berufstätige Mutter mit zwei kleinen Kindern weiß ich es. Aber auch in meinem beruflichen Alltag erlebe ich immer wieder: Für viele Familien ebenso wie für kinderlose Paare oder Alleinstehende ist es schwierig, die Anforderungen ihres Berufes und die ihrer Familie zu erfüllen. Und dies, ohne dabei selbst auf der Strecke zu bleiben, im schlimmsten Falle gar krank zu werden. Große Unternehmen gehen mit guten Beispielen voran. Sie schaffen mittlerweile Arbeitszeitmodelle und Unterstützungsangebote für ihre Beschäftigten. So können sie – Mütter wie auch Väter! Frauen wie auch Männer – ihren Kindern gerecht werden oder pflegebedürftige Angehörige betreuen. Und zwar so, dass sie trotzdem beruflich nicht auf dem Abstellgleis landen müssen. Da gibt es noch einiges zu tun. Nicht zuletzt gilt es, entsprechende wohnortnahe Strukturen zu schaffen. Da ist aber auch die Gesellschaft in ihrer Solidarität gefragt. Wenn wir Ehrenamtliche stärken, schaffen wir ein Stück mehr Mitmenschlichkeit und mehr soziale Nähe.

 

Inklusion und soziale Gerechtigkeit

Inklusion ist kein Modewort aus der Schule. Inklusion ist ein Menschenrecht und meint mehr als gleiche Bildungschancen. Inklusion bedeutet Teilhabe an allen Bereichen des täglichen Lebens. Von den Vereinten Nationen gefordert und von unserer Regierung zugesichert, heißt dies: Jede und jeder bekommt barrierefreien Zugang, also die notwendige Unterstützung, die ihr und ihm diese Teilhabe ermöglicht. Da geht es um uns alle. Um Menschen mit Handicap, mit körperlicher, seelischer oder geistiger Behinderung. Um unsere Nachbarinnen und Nachbarn. Da geht es aber auch um Fremde, die entwurzelt, verängstigt, teils schwer traumatisiert bei uns Zuflucht suchen. Lasst sie uns demütig in unserer Mitte willkommen heißen. Lasst uns Toleranz üben. Lasst uns über unseren Tellerrand blicken, voneinander lernen, aneinander wachsen. Lasst uns so unsere Gesellschaft zufriedener und friedlicher machen.

 

Frauen an die Macht

Es ist traurig aber wahr: Das baden-württembergische Landesparlament bildet das Schlusslicht in der Bundesrepublik. Gerade einmal 18,8 Prozent der Abgeordneten sind Frauen. Und das bei einem Bevölkerungsanteil von 52,2 Prozent. Das muss sich ändern, Frauen müssen an die Macht. Ich sage das ganz bewusst: Frauen können und müssen ihre Strahlkraft entfalten und gestalterische Akzente setzen. Aber vor allem müssen sie mitreden! Wann, wenn nicht jetzt? Und wer, wenn nicht wir, wenn nicht die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten, unterstützen dieses Bemühen!

 

Erfolge gestärkt ausbauen

am 13. März 2016 wird der 16. baden-württembergische Landtag gewählt. In den vergangenen fünf Jahren hat die grün-rote Landesregierung gute Arbeit gemacht, mit Elan und gegen Widerstände. Die Erfolge sind sicht- und spürbar. Sie gilt es auszubauen, zu stärken und zu sichern. Baden-Württemberg hat die Chance verdient, mit einer stabilen und gestärkten Regierung die begonnene Arbeit fortzusetzen. Die Region Oberschwaben, der Landkreis Ravensburg und der Bodenseekreis zumal, sind wirtschaftlich stark, touristisch attraktiv und bieten eine Lebensqualität, die ihresgleichen sucht. Aber diese Region braucht eine starke Stimme in Stuttgart. Eine starke sozialdemokratische Stimme. Die will ich ihr in der nächsten Legislaturperiode verleihen. Dafür brauche ich Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung: Ihre Stimme!

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