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Engelhardt: Aus Bürgerdialog wertvolle Anregungen für die Parteiarbeit mitnehmen

„Die Anregungen der Bürgerinnen und Bürger im Wohnquartier sind eine wichtige Grundlage für die Arbeit zum Wohle unserer lebens- und liebenswerten Stadt Ravensburg.“ Dieses Fazit zieht die Sozialdemokratin Heike Engelhardt aus dem Bürgerdialog, zu dem die SPD am Mittwoch in den Nachbarschaftstreff eingeladen hatte. Es gelte, die Sorgen und Nöte der Anwohner zu hören. „Gleichzeitig“, so betont die Landtagskandidatin und stellvertretende Vorsitzende des Ortsvereins, „nehmen wir wertvolle Anregungen für die Arbeit im Gemeinderat und im Ortsverein mit.“

 

In entspannter Atmosphäre mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen, das ist das Ziel der Bürgerdialoge, zu denen die Ravensburger SPD in die verschiedenen Wohnbezirke der Stadt einlädt. Unter dem Motto „Jetzt reden Sie – wir hören zu“ stellen sich Gemeinderätinnen und Gemeinderäte sowie Mitglieder des Vorstandes den Ravensburgern. Engagiert diskutierten diesmal jüngere Mütter, Seniorinnen, Anwohner und Vertreter des Nachbarschaftstreffs mit den Genossinnen und Genossen. Dies geht aus einer Pressemitteilung der SPD hervor.

 

„Wie werden Flüchtlinge in Ravensburg untergebracht? Wer kommt in die Weststadt? Gibt es zum Standort beim Friedhof schon eine Entscheidung? Kommen die alle in Container oder werden Wohnungen gesucht?“ Eine ganze Reihe von Fragen drehte sich um die geplante Flüchtlingsunterkunft in der Weststadt. Dabei wurden Ängste angesprochen und Sorgen vorgetragen, die Entwurzelten könnten sich in Ravensburg nicht inSozialministerin Katrin Altpeter hat für das Ravensburger soziale Wohnprojekt Fischerwiese Fördermittel freigegeben. besonders würdigt das Ministerium, dass dort Personen unterschiedlicher Kulturen, mit und ohne Behinderung zusammenleben. Neben dem ZfP sind die Stiftung Liebenau und neuerdings auch die Volkshochschule im Boot, die dort offene Bildungs- und Kulturangebote anbieten wird. So kann Inklusion in der Nachbarschaft gelingen!

Welche Ansätze man im Nachbarschaftstreff und in der Kirchengemeinde verfolgt, zeigten Pastoralreferentin Angelika Böhm und Pfarrer Reinhold Hübschle auf. Erleichtert zeigten sich alle darüber, dass man in Ravensburg kleinteilige Lösungen an vielen Standorten favorisiert.

Beispielhaft zeigte Angelika Böhm auf, wie eine syrische Familie mit vier Kindern, Eltern und Großmutter in einer Wohnung sich gut einlebe. Freilich seien diesen Bemühungen Grenzen gesetzt, denn „nicht alle sind willens, eine syrische Familie in der Nachbarschaft willkommen zu heißen“. Flüchtlinge neu zu beheimaten erfordere Vertrauen und Begegnung und einen großen Helferkreis, der die Ankömmlinge begleite und unterstütze. Dies sei „christliche Verpflichtung unserer Gesellschaft“, sagte Angelika Böhm und warb dafür, „mit offenem Herzen auf diese Menschen“ zuzugehen. Im Nachbarschaftstreff sind bereits erste Integrationsprojekte angedacht.

Wieder nutzten die Gäste im Bürgerdialog die Gelegenheit, die anwesenden Stadträtinnen und Stadträte auch zu anderen Themen zu befragen. So wurde beispielsweise klar, dass bessere Spielmöglichkeiten für Kindergarten- und Grundschulkinder wünschenswert wären, und zwar in der Nähe der von Familien bewohnten Häuser. Manche Spielplätze seien „verwahrlost, ärmlich und erbärmlich“. Außerdem warben die Anwohner dafür, den Jugendtreff abends und am Wochenende zu öffnen.

„Wir kommen wieder“, versprachen die SPD-Mitglieder. „Hier sind sie immer willkommen“, bekräftigten Reinhold Hübschle und Angelika Böhm. Auf Initiative der SPD-Stadträtin Gisela Müller hatten vor einigen Monaten Integrationsministerin Bilkay Öney und die Bundestagsabgeordnete Hildegard Mattheis das Projekt besucht und dazu beigetragen, dass der Treff nun baulich erweitert werden und man am Montag zum ersten Spatenstich schreiten kann.

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