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| Team we like Heike

Montag Morgen, Arbeitsbeginn: 99 Frauen und Männer wollen nach dem Wochenende an ihren Arbeitsplatz gehen und sich ihrem Wochengeschäft widmen. Doch sie dürfen nicht rein. Ein Sicherheitsdienst verwehrt ihnen den Zutritt zum Betriebsgelände. Sie erfahren: Ihnen wurde mit sofortiger Wirkung gekündigt.

Wir befinden uns nicht im England des beginnenden Industriezeitalters. Wir schreiben das Jahr 2016. Was sich der Möbelkonzern XXXL mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern da leistet, ist ein XXXL-Skandal. Ohne mit dem Betriebsrat zu sprechen, ohne Vorankündigung, versucht der Gigant, sich seiner Mitarbeitenden zu entledigen. Umstrukturierungen führt er als Gründe an.

Leute, das geht gar nicht. Das ist nicht nur ein Rückfall in übelste Zeiten des Manchester-Kapitalismus. Das lässt sich mit unternehmerischer Freiheit nicht begründen. In mehr als 30 Jahren Gewerkschaftsarbeit erlebe ich dies als neue Dimension unternehmerischer Frechheit.

Meine Solidarität gilt allen Beschäftigten des Konzerns. Lasst euch das nicht bieten, kämpft mit eurer Gewerkschaft gegen dieses Gebaren. Und lasst euch nicht entmutigen.

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