Zum Inhalt springen
| Heike Engelhardt

Bessere Aufklärung und mehr Schutz für Mädchen und Frauen fordert die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) anlässlich des heutigen Internationalen Tages gegen weibliche Genitalverstümmelung am 6. Februar. Die AsF-Bundesvorsitzende Elke Ferner erklärt: “Jedes Jahr wird am 6. Februar mit dem ‚Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung‘ auf diese Menschenrechtsverletzung aufmerksam gemacht.” Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind weltweit etwa 140 Millionen Mädchen und Frauen betroffen oder dem Risiko einer Genitalverstümmelung ausgesetzt. Die physischen und psychischen Folgen für die Betroffenen sind schwerwiegend und bedeuten häufig ein lebenslanges Trauma. Die Verstümmelung der weiblichen Genitalien stellt einen Eingriff in die körperliche und seelische Gesundheit der Mädchen und Frauen dar und verletzt das fundamentale Recht der Frau auf körperliche Unversehrtheit.

“Alle Mädchen müssen wohlbehalten aufwachsen und Betroffene ohne zusätzliche Einschränkung leben können”, macht auch die AsF-Vorsitzende im Kreis Ravensburg, Heike Engelhardt, auf dieses Thema aufmerksam. Sie schließt sich der Forderung des AsF-Bundesverbandes an: “Wir müssen Frauen und Mädchen vor weiblicher Genitalverstümmelung und ihren Langzeitfolgen wirksam schützen – in Deutschland und weltweit. Aufklärungsseminare für Mädchen, Frauen und deren Familien können dabei helfen. Personen aus Risikogruppen müssen dabei über die rechtliche Lage und Hilfsangebote in Deutschland, Mädchenrechte im Allgemeinen und über medizinische Fakten zur weiblichen Genitalverstümmelung informiert werden.”

Die SPD-Frauen setzen sich deshalb weiterhin dafür ein, den Ausbau bestehender Betreuungsangebote für Opfer und potenzielle Opfer, weiter voranzubringen. Nicht zuletzt über die internationale Entwicklungszusammenarbeit,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Zur Werkzeugleiste springen